löst Probleme, die die genaue Identifizierung sowie den Wert von Objekten der europäischen dekorativen Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts betreffen. Fotografien von Metallarbeiten, Schmuck, Porzellan, Steingut, Steinzeug, Majolika, Plaketten, Bronzen, Textilien, Glas, Plakaten und von allen Gegenständen aus sämtlichen Bereichen der dekorativen Kunst in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, den Niederlanden, Tschechoslowakei, Ungarn usw. können uns zugeschickt werden, zusammen mit Details der relevanten Marken, den Monogrammen, Fabriknummern oder Signaturen. Fotografien von unbezeichneten Stücken oder auch von Scherben sind zur Ermittlung von Herkunft und Alter willkommen.

Die Gebühren für unseren Identifizierungsdienst fangen bei EUR 20.- an, beispielsweise für die richtige Einordnung einer Porzellanmarke. Für umfangreichere Auskünfte, die etwa die Identifizierung eines Künstlers, sowie dessen Biografie, oder die Geschichte einer Fabrik oder Werkstätte betreffen könnten, sind die Bearbeitungsgebühren entsprechend höher. Falls keine befriedigende Lösung für das individuelle Problem gefunden werden kann, entstehen für den Ratsuchenden keine Kosten.


Dr. Graham Dry ist Absolvent der Universitäten von Oxford und München und ist seit vielen Jahren dem weiten Bereich der bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts ­ Malerei, Skulptur und grafische Kunst ­ sowie der internationalen dekorativen Kunst eng verbunden, insbesondere als Buchautor und Verfasser zahlreicher Beiträge in Kunstzeitschriften und Ausstellungskatalogen in den USA, England und Deutschland.

Seine Themen erstrecken sich von Thonet-Möbeln bis zu Bierkrügen, vom Jugendstilzinn bis zur Glaskunst von Loetz und Lobmeyr sowie von Münchener Metallarbeiten bis zur Dresdner Buchkunst um 1900. 1990 organisierte er die Ausstellung “Münchner Schmuck 1900 - 1940”, die im Bayerischen Nationalmuseum in München gezeigt wurde. Er ist als Experte vor Gerichten in ganz Deutschland tätig und berät als Gutachter nationale und internationale Versicherungsgesellschaften. Mehrmals leitete er die Jury der Abteilung für Jugendstil und Art Déco bei der "Kunst-Messe München" und der Messe 'Kunst & Antiquitäten München'.

Beim “Sammler Journal”, Deutschlands führender Sammlerzeitschrift, ist er zuständig für die Rubrik 'Dialog', die sich den vielfältigsten Problemen aus allen Bereichen der bildenden und dekorativen Kunst widmet. Dort veröffentlichte er u.a. eine Serie von Beiträgen, die sich mit den Phänomenen der Jugendstilfälschungen und neuzeitlichen Reproduktionen befasst. Führende Museen, Auktionshäuser und Sammler in aller Welt schätzen und verlassen sich auf seinen Rat. Bei der SWR-Fernsehreihe 'echtantik!?', bei der Besitzer und Sammler spontan ihre Schätze einem Team von Experten vorzeigten, war er für die Begutachtung und Bewertung von Objekten des Jugendstils und des Art Déco zuständig.

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